fbpx

FAQ Fragen und Antworten

CO2 in geschlossenen Räumen

Was ist CO2 eigentlich? 

CO2 ist ein natürlicher Bestandteil unserer Atemluft und wichtig für Steuerungsvorgänge in unseren Körpern.

Es ist ein geruchloses und unsichtbares Gas.

Kohlenstoffdioxid ist wichtig, jedoch in zu hoher Konzentration auch giftig!

Aus was besteht unsere Atemluft ?

Unsere normale Atemluft besteht zu 20,9% aus Sauerstoff und zu 78,8% aus Stickstoff, der Rest teilt sich in Edelgase und eben Kohlenstoffdioxid. In der unverbrauchten Aussenluft liegt der CO2 Wert bei nur 400ppm sprich 0,04Vol-%.

Der Sauerstoff aus der Luft wird im Körper für die Verbrennung von Nahrungsbestandteilen und damit die Energieerzeugung benötigt. Bei diesem Prozeß entsteht CO2, das über das Blut zu den Lungenbläschen transportiert wird. Hier erfolgt der Gasaustausch, Sauerstoff tritt in das Blut über und wird auf die Körperzellen verteilt, CO2 tritt in die Lunge über und wird wieder ausgeatmet. Die Gase bewegen sich immer in Richtung der jeweils niedrigeren Konzentration. Auf diese Weise wird ein bestimmtes Gleichgewicht zwischen Sauerstoff und Kohlenstoffdioxid im Körper aufrechterhalten.

Ist die CO2-Konzentration in der Atemluft höher als normal, kann das CO2 aus dem Blut nicht in der notwendigen Menge in die Lunge übertreten und somit kann das Blut nicht genügend Sauerstoff aufnehmen.

Das Problem ist also nicht etwa mangelnder Sauerstoff, sondern ein Zuviel an Kohlenstoffdioxid in der Atemluft.

CO2 verringert die Produktivität

Im Büro, Seminarraum oder Klassenzimmer entstehen nicht selten erhöhte Kohlendioxidgehalte im Bereich zwischen 1.000 ppm und 3.500 ppm. Kein Wunder, dass viele unter Kopfschmerzen oder Konzentrationsstörungen leiden. Denn „schlechte Luft“ senkt die Leistungsfähigkeit im Allgemeinen, was mit einer Verringerung der Produktivität und einem erhöhten Ansteckungsrisiko einhergeht.

Wie hoch sollte die Raumluftfeuchte sein?  %r.F.

Wir empfehlen in der Regel eine relative Raumluftfeuchtigkeit zwischen 40 und 60%.

Für die Wintermonate wird bei Raumtemperaturen um 22° C oft eine Raumluftfeuchte zwischen 40 und 50% als Wohlfühlklima empfohlen.

Unsere Schleimhäute dienen als Schutzschild, bei zu geringer Luftfeuchte arbeiten diese mit verminderter Leistung und das Ansteckungsrisiko steigt.

Alles unter 40% r.F. gilt als zu trocken.

Die optimale Raumtemperatur  ->  °C  Sommer vs. Winter

jedes Grad weniger spart im Winter Heizkosten, trägt aber nicht unmittelbar zum Wohlbefinden bei! Im Sommer sollte es doch lieber ein paar Grad kälter sein- aber auch die Kühlung kostet Energie.

Die Behaglichkeit im Raum ist nicht zwingend nur von der Raumtemperatur abhängig, so spielen Faktoren wie Oberflächentemperaturen (kalt oder warm strahlende Wände) oder auch die Luftfeuchte eine wesentliche Rolle.

Die optimale Raumtemperatur hängt jeweils von der Raumnutzungsart ab, in einem Raum in dem man sich bewegt oder auch im Schlafraum kann es im Winter ruhig ein paar grad kühler sein.

Im Wohnbereich sollte die Raumtemperatur im Heizfall max. 21°C betragen –  diese sollte natürlich auch als angenehm empfunden werden, ständiges Frösteln trägt nicht zum Wohlbefinden bei.  Im Sommer hingegen sollte es auf keinen Fall zu kalt sein, in der Regel gilt,

Im Bad darf die Raumtemperatur gerne 23°C erreichen und im Schlafzimmer sollte diese zwischen 15 und 18°C liegen.

Immer unter dem Vorbehalt des Wohlfühlfaktors.

Im Sommer gilt, in der Regel sollte die Raumtemperatur max. um 7°C zur Außentemperatur abgesenkt werden, allerdings lässt die Leistungsfähigkeit bereits ab 28° stark nach.  Bei 33° Außentemperatur sollte also die Raumtemperatur 26° nicht unterschreiten.

Wir empfehlen im Sommer eine Raumtemperatur zwischen 22°C und 26°C, je nach Tätigkeit, Bekleidung und persönlichen Empfinden. Wesentlich sind hierbei auch wieder Luftzug, Temperaturen von Wänden und Oberflächen sowie die Luftfeuchte.

Wichtig ist vorallem das sämtliche Systeme in hygienisch einwandfreiem Zustand sind – dies wird am besten durch die regelmäßige Wartung und Überprüfung gewährleistet.